Sollen Investoren beim TSV 1860 einsteigen?

Viel wurde in den letzten Tagen diskutiert über den Einstieg eines Investors beim TSV. Während die einen himmelhochjauchzend diese Diskussionen führten waren andere eher zu Tode betrübt. Im Grunde ließ sich ein jeder von seinen Emotionen leiten, was dem Niveau nicht unbedingt immer zuträglich war. Im Löwenforum wurde ein Beitrag veröffentlicht welcher nun hoffentlich zur Versachlichung der Diskussionen beizutragen hilft. Dieser Beitrag wurde heute, am Donnerstag den 07.04.2011, an die Presse versandt.

Sollen Investoren beim TSV 1860 einsteigen?

Überblick zur unternehmensrechtlichen Struktur der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA und zu den theoretisch möglichen Folgen eines Anteilsverkaufs

von
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Roman Beer,
Dr. Alexander Mutschler,
Dr. Andreas Petri,
Mitglieder der 2007-2009 arbeitenden Satzungskommission des TSV München v. 1860 e.V.

Der Profifußball-Betrieb (bestehend aus I. und II. Mannschaft (U23) sowie der A-Jugend (U19)) ist beim TSV 1860 in einer eigenen Unternehmensstruktur, der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA ausgegliedert.

Es gibt daher heute drei juristische Personen bei 1860:
- den TSV München von 1860 e.V.,
- die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA und
- die TSV München von 1860 Geschäftsführungs-GmbH.

Im e.V. kann jeder Mitglied werden; Fußballfans vorzugsweise in der Fußballabteilung, die sportlich gesehen für die E- bis B-Jugend zuständig ist.

Die für den Profifußball zuständige GmbH & Co. KGaA stellt eine besondere Rechtsform dar, die vor allem von Fußballvereinen gerne gewählt wurde, um ihren Profibetrieb auszugliedern (z.B. Borussia Dortmund, Werder Bremen oder 1. FC Köln).
Es handelt sich im Grunde um eine Kommanditgesellschaft (KG), die wie jede KG aus einem voll und persönlich haftenden Gesellschafter (Komplementär, bei 1860 ist dies die TSV München von 1860 Geschäftsführungs-GmbH) und weiteren, nur mit ihrer Einlage haftenden Gesellschaftern (Kommanditisten, bei 1860 ist dies bislang als einziger Kommanditist der TSV München von 1860 e.V.) besteht.
Um auch die Haftung des Komplementärs zu beschränken, wurde für diesen die Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH, bei 1860 ist dies die TSV München von 1860 Geschäftsführungs-GmbH) gewählt. Alleiniger Gesellschafter der GmbH ist der TSV München von 1860 e.V., wobei dieser nur mit seiner Einlage in die GmbH haftet. Laut den Richtlinien der DFL (Deutsche Fußball-Liga) muss der Anteil des e.V. an der Geschäftsführungs-GmbH stets 100% betragen (Vgl. § 8 Abs. 2 der Satzung des Liga-Fußballverbands e.V.).
Die Kommanditisten halten bei einer Kommanditgeselllschaft auf Aktien (KGaA) ihre Gesellschaftsanteile in Form von Aktien, wodurch diese leichter handelbar sind. Alleiniger Kommanditist („Aktionär“) der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA ist derzeit der TSV München von 1860 e.V., wobei die DFL einen vollständigen Aktienverkauf an Dritte (eventuell sogar mit einem Börsengang wie bei Borussia Dortmund) erlaubt.

Hintergrund für die Richtlinien der DFL ist die gesetzlich geregelte und in der KGaA-Satzung weiter ausgestaltete Verteilung der Kompetenzen zwischen dem Komplementär und den Kommanditisten: Der Komplementär verfügt über alle Handlungsrechte in der KGaA, während die Kommanditisten alle Vermögensrechte besitzen. Im Klartext heißt das, dass der Komplementär die alleinige Macht über die Geschäftspolitik der KGaA hat und die Kommanditisten nur auf Steigerungen des Werts der KGaA (Aktienwert) sowie Gewinnausschüttungen (Dividenden) hoffen können.
Damit ist – zumindest auf dem Papier – kein Einfluss von Investoren (Aktionären) auf die Politik der KGaA möglich. Dieser liegt allein beim Komplementär, der laut DFL stets zu 100% in den Händen des Muttervereins (e.V.) sein muss.

Die Unternehmensform der GmbH & Co. KGaA unterscheidet sich durch die strikte Aufteilung der Verfügungs- und der Vermögensrechte auf den Komplementär (GmbH) und die Kommanditisten (Aktionäre) somit deutlich von den Unternehmensformen der reinen GmbH und der AG, bei denen die Gesellschafter (GmbH) bzw. Aktionäre (AG) sowohl über die Verfügungs- als auch die Vermögensrechte verfügen. Nur bei Fußball-Unternehmen in der Rechtsform einer GmbH (z.B. TSG Hoffenheim) oder AG (z.B. FC Bayern) greift daher die sogenannte „50+1“-Regel des deutschen Ligaverbands in ihrem wortwörtlichen Sinne: Mindestens 50% plus 1 Stimmanteil müssen beim jeweiligen „Mutterverein“ (e.V.) verbleiben, wodurch der Einfluss von Investoren auf die Kontrolle des Unternehmens verhindert werden soll. Bei einer GmbH & Co. KGaA ist dieser ungewünschte Investoreneinfluss durch den vom Ligaverband geforderten Verbleib von 100% der Stimmanteile an der vollhaftenden Geschäftsführungsgesellschaft (GmbH) beim e.V. gewährleistet, da die Kommanditaktionäre praktisch keinen Einfluss auf die Politik der Geschäftsführung haben.

Organisatorisch gliedert sich das Konstrukt der GmbH & Co. KGaA wie folgt:
Laut DFL müssen die Anteile an der Geschäftsführungs-GmbH zu 100% beim e.V. liegen. Der e.V. als alleiniger Gesellschafter der GmbH wird in der GmbH-Gesellschafterversammlung durch die vertretungsberechtigten Personen des e.V. vertreten, d.h. gemäß Satzung des e.V. durch das Vereins-Präsidium (bei 1860 derzeit Dieter Schneider und Franz Maget). Die Gesellschafterversammlung bestellt den Geschäftsführer der GmbH (bei 1860 derzeit Robert Schäfer) und kann diesen auch wieder abberufen. Durch die Wahl des Geschäftsführers entscheidet das Präsidium des e.V. quasi über die strategische Ausrichtung der GmbH & Co. KGaA. Der Geschäftsführer ist verantwortlich für die operative Abwicklung des Geschäftsbetriebs der GmbH & Co. KGaA. Da die Wahl des Präsidiums beim TSV 1860 durch den Aufsichtsrat des e.V. erfolgt, der wiederum durch die aus den Reihen der Mitglieder gebildete Delegiertenversammlung des e.V. gewählt wird, haben die Mitglieder des e.V. – wenn auch auf sehr indirektem und eher theoretischem Wege – Einfluss auf die Geschäftspolitik der GmbH & Co. KGaA.
Die Kommanditanteile an der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA sind derzeit auf 2,6 Millionen Aktien aufgeteilt, die aktuell noch zu 100% im Eigentum des e.V. liegen. Allerdings wäre ein Verkauf des gesamten Aktienpakets an Dritte möglich. Bei der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA ist dies durch den im Jahr 2000 erfolgten Börsengang erfolgt, so dass derzeit nur noch rund 7,24% der Aktien beim Borussia Dortmund e.V. liegen und sich 82,66% in Streubesitz (z.B. Fans als Kleinaktionäre) bzw. bei einem Großaktionär (10,10%) befinden (Quelle: Wikipedia, 01.04.2011).
Die Kommanditaktionäre können ihre Rechte auf der Hauptversammlung der GmbH & Co. KGaA vertreten und hier den Aufsichtsrat der GmbH & Co. KGaA wählen. Bei 1860 befinden sich derzeit noch 100% der Aktien beim e.V., der in der Hauptversammlung durch das Präsidium vertreten wird. Bei einem Aktienverkauf würde der Einfluss des e.V. entsprechend reduziert, bis hin zu einer völligen Abgabe der Stimmrechte bei einem Verkauf aller Aktien. Der Aufsichtsrat der GmbH & Co. KGaA hat zwar ein Überwachungsrecht gegenüber der Geschäftsführung der Geschäftsführungs-GmbH, kann auf die Geschäftsführung allerdings keinen direkten Einfluss nehmen. Seine Zustimmungspflicht und somit sein Einflussrecht zu bestimmten Geschäften kann aber in der Satzung der GmbH & Co. KGaA geregelt werden, die weniger strikten gesetzlichen Vorgaben unterliegt, als es bei einer GmbH oder einer AG der Fall ist. Bei 1860 ist nach unserem Wissen eine solche Zustimmungspflicht des Aufsichtsrats z.B. bei Grundstücksgeschäften ab einer bestimmten Größenordnung in der Satzung festgeschrieben. Änderungen an der Satzung der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA können nach unserem Wissensstand nur mit der Zustimmung sowohl von Kommanditisten (Hauptversammlung) und als auch des Komplementärs vorgenommen werden.

In der Theorie bliebe somit auch bei einem Verkauf aller Kommanditaktien an Dritte der Einfluss auf die Geschäftspolitik der GmbH & Co. KGaA weitgehend beim „Mutterverein“ (e.V.).
Gleiches gilt auch für die Minderheits-Anteilseigner einer AG oder GmbH, für die wie erwähnt die „50+1“-Regel im wortwörtlichen Sinne Anwendung findet.

Welche Motivation gibt es daher für „Investoren“ trotz der Beschränkungen seitens der DFL, sich an deutschen Fußball-Unternehmen zu beteiligen?
Aus unserer Sicht kann man 3 Beweggründe unterscheiden:

1) Persönlichkeitsbezogene Interessen:
Hierzu gehören Personen, die aufgrund einer engen persönlichen Bindung an den „Verein“ (de facto handelt es sich immer um ein Unternehmen) bereit sind, Anteile an dessen Unternehmen zu erwerben und diesem dadurch Eigenkapital zuzuführen. Dies können im klassischen Sinne Mäzene oder Gönner (Bsp. Dietmar Hopp in Hoffenheim) oder eine Masse von Fans (Bsp. Kleinaktionäre in Dortmund) sein. Eine Motivation für Dritte, deren emotionale Bindung zum „Verein“ bislang wenig bis gar nicht ausgeprägt war, könnte sein, über eine Beteiligung gesellschaftliche Anerkennung und Kontakte zu Entscheidungsträgern in Regionen und Wirtschaftsmärkten abseits ihrer Heimat zu erhalten. Unter Umständen könnte die Beteiligung an einem Fußball-„Verein“ auch als Prestigeobjekt innerhalb des gut betuchten Freundes- und Bekanntenkreis gehören und somit ein Art „Spielzeug“ darstellen, wie es vielfach auch Yachten oder Villen tun.

2) Klassische Aktionärsinteressen:
Hierzu gehören Personen, die eine Investition als Geldanlage sehen und eine Beteiligung an einem Fußball-Unternehmen aus den gleichen Beweggründen kaufen, wie sie für alle anderen Aktienkäufer gelten: Die Hoffnung auf Gewinnausschüttungen (bei Aktien: Dividenden) und eine Steigerung des Unternehmenswerts (bei Aktien: Kursgewinn). Als Beispiel können hierfür Anleger genannt werden, die Aktien der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA kaufen. Allerdings sind die Aussichten auf eine Dividende bei Fußballvereinen nahezu auszuschließen, da Überschüsse naturgemäß wieder investiert (vornehmlich in neue Spieler) werden. Auch die Hoffnung auf Kurssteigerungen ist sehr risikobehaftet, wie die Entwicklung vieler Fußballaktien weltweit gezeigt hat. Eine Möglichkeit, Gewinne aus dem Fußballunternehmen zu erlösen, bestünde noch darin, die Geschäftsführung dazu zu bewegen, die Erlöse zu steigern (bspw. durch höhere Eintrittspreise) oder die Ausgaben (bspw. für den Spielerkader) zu senken, was aber beides nicht dem Zuschauerinteresse entsprechen dürfte.

3) Interessen an einzelnen Geschäftsfeldern des „Vereins“
Auch wenn die Einflussrechte eines Investors auf den Geschäftsbetrieb eines Fußballunternehmens in der Theorie quasi ausgeschlossen sind, so kann in der Praxis doch ein faktischer Einfluss durch einzelne Geldgeber entstehen. Als Beispiel sei der Einstieg von Adidas mit 10% der Aktien beim FC Bayern zu nennen, der dem Sportartikelhersteller dauerhaft die „moralische“ Bindung des „Vereins“ an seinen Ausrüster sichert und somit einen Vorteil gegenüber möglichen Konkurrenten um die Trikotausstattung der Bayern und somit auf Erlöse aus dem Fanartikelverkauf sichert. Ähnliche faktische Einflüsse sind auch hinsichtlich eines Sponsors denkbar, der gleichzeitig als Investor auftritt (z.B. Audi beim FC Bayern). Allerdings könnte auch die Gefahr bestehen, dass sich eine Spielervermittlungsagentur durch ihre Beteiligung an einem Fußballunternehmen eine Geschäftsbeziehung zum „Verein“ sichert, die ihr ständige Gewinne aus Transferprovisionen sichert.
Letztlich ist in dieser Interessenkonstellation auch der Einfluss dubioser und halbseidener Geschäftspartner nicht auszuschließen.

Der theoretisch quasi nicht vorhandene Einfluss eines Investors auf die Geschäftspolitik des „Vereins“ ist in der Praxis somit meist trotz aller Beschränkungen der DFL gegeben. Es gilt vielmehr der Grundsatz „Wer zahlt, schafft an“, was beim Beispiel TSG Hoffenheim im Winter 2010/11 zu heftigen Diskussionen über die beherrschende Rolle von Dietmar Hopp (auf dem Papier nur Minderheitseigner der TSG) beim Verkauf des Spielers Luiz Gustavo geführt hat, in dessen Folge es zum Abschied von Trainer Ralf Rangnick kam.

Zudem gilt zu beachten, das ein Verkauf von Aktien aus den Händen des Vereins an einen Dritten einen nahezu unumkehrlichen Akt darstellt, da kaum ein Verein finanziell jemals in der Lage sein wird, die Aktien an seinem Fußballunternehmen wieder zurück zu kaufen. Das Beispiel England zeigt, dass über ausländische Investoren verärgerte Fans vielerorts seit Jahren vergeblich versuchen, über Fan-Fonds die Mehrheit der Anteile an ihrem „Verein“ zurück zu erwerben.
Wenn ein Investor aber seine Anteile weiterverkauft, weil der z.B. die Lust an seinem Spielzeug verloren hat, den Kursgewinn der Aktie in Cash realisieren will oder sich einen neuen Partner für sein eigentliches Geschäftsfeld suchen möchte, liegt es nicht mehr im Einflussbereich des Vereins, wer der nächste Eigentümer wird. Die Aktienmehrheit kann somit auch von einem seriösen an einen dubiosen Investor übergehen, ohne dass der Verein ein Vetorecht hätte.

Ein Verkauf der Aktien der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA an einen Investor ist daher aus unserer Sicht mit dem hohen Risiko verbunden, dass der TSV 1860 e.V. faktisch die Kontrolle über den Geschäftsbetrieb der GmbH & Co. KGaA verliert und früher oder später ein dubioser Investor die Geschicke des „Vereins“ lenken könnte.

Verwendete Quellen:
- Entwurf der Satzung der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA vom Februar 2002 (Anlage zur Einladung für die Delgiertenversammlung des TSV München von 1860 e.V., bei der die Ausgliederung des Profifußballs beschlossen wurde.)
- Satzung des Liga-Fußballverbands e.V. (http://www.bundesliga.de/media/native/dfl/satzung/satzung_ligaverband_2007-10-30_stand_.pdf)
- Dr. Markus Kern: Besonderheiten der Unternehmensfinanzierung und Investitionseffizienz im professionellen Fußball. Hamburg 2007.
- Dr. F.A. Thomas Kupfer: Erfolgreiches Fußballclub-Management. Göttingen 2006.

Im Nachgang hat sich mittlerweile herausgestellt, dass die Satzung der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA im Februar 2011 in § 14 (3) (Rechte des Aufsichtsrats) weitreichend erweitert wurde. Dies betrifft die Rechte eines Investors, der mehr als 50% der KGaA-Aktien erwirbt, da dieser dann den Aufsichtsrat nach seinen Vorstellungen besetzen kann.

Der Aufsichtsrat muss nach geänderter Satzung u.a. bei Trainer-, Sportdirektoren- und Top-Spieler-Verträgen zustimmen.

Wir bitten dies zu beachten.

Roman Beer

April 7th 2011 Allgemein

KEINE RETTUNG DES TSV 1860 UM JEDEN PREIS! GENUG IST GENUG!

“Rettet unsere Löwen” geistert es in den letzten Tagen wieder einmal durch die Gazetten der Landeshauptstadt.

Prominente, und solche die es gerne wären, geben Kommentare ab, wie sie vor X Jahren zum Löwenfan wurden und dass sie es gar nicht fassen können, dass nun wirklich Schluss sein soll, gefolgt vom wichtigsten Satz: “Dieses Stück Münchner Tradition darf nicht sterben”.

Wären die Damen und Herren, die sich mit dem Löwen brüsten und selbst ins Gespräch bringen, regelmäßige Stadiongänger wüssten sie, dass der TSV München von 1860 schon längst gestorben ist:

Die Heimspiele vor weniger als 10 000 Zuschauern in der Fröttmaninger Einöde decken schon lange nicht mehr die Kosten der WM-Arena, man hängt am Tropf des ungeliebten Lokalrivalen und hat das letzte Stück Würde, das man als Löwenfan noch hatte, für die erste Rettung im Jahre 2006 an den FC Bayern verkauft – und die nächste Finanzspritze des Stadtnachbarn schwebt bereits wie ein Damoklesschwert über der Grünwalder Straße 114.

Wir fragen uns: Wieso soll der TSV 1860 in seiner jetzigen Form schon wieder gerettet werden?

Die Kreditinstitute von Stadt (Stadtsparkasse München) und Land(BayernLB) haben den Verein als “nicht kreditwürdig” eingestuft. Zudem findet ein Großteil der aktiven Löwenfans, dass das momentane Gebilde 1860, das an der schäbigen Beatmungsmaschine des FC Bayern hängt, nicht rettungswürdig ist.

Und trotzdem soll mit aller Macht die Rettung erzwungen werden?
Wer hat daran das wirkliche Interesse?

Die Antwort ist so einfach wie einleuchtend:

Die Gläubiger!

Sämtliche Mitglieder in den Vereinsgremien, die Geld in den TSV 1860 gesteckt haben und somit ein reges Interesse daran zeigen, den Verein irgendwie durchzubringen – koste es was es wolle.
Doch allen voran marschiert wie so oft der FC Bayern. Doch auch dieser nicht mit dem edlen Motiv, ein Aushängeschild des Münchner Fußballs am Leben zu erhalten. Vielmehr geht es schlicht und einfach darum, den TSV 1860 als zahlenden und demütigen Untermieter in der WM-Arena zu erhalten. Bei einem Ausfall des TSV 1860 als Mieter drohen dem Lokalrivalen bis zu 50 Millionen Euro an Mindereinnahmen, welche in dieser Höhe auch dem Branchenprimus schmerzen.

Der TSV 1860 erfüllt im Moment nur einen Zweck: Er pumpt möglichst viele Millionen auf das Konto der Arena GmbH und somit in die Kassen des FC Bayern. Ein Dahinscheiden des Patienten ist deswegen nicht gewünscht. So lange die Kuh noch Milch gibt, wird sie nicht geschlachtet.

Unter diesen Voraussetzungen sagen wir ganz klar NEIN zur erneuten Rettung des TSV 1860.

Der Verein ist am Ende und wird nur noch künstlich am Leben erhalten.

Schuld sind alle, die den Weg Allianz Arena vorbereitet, unterstützt, mitgetragen oder stillschweigend hingenommen haben:

Karl-Heinz Wildmoser als größenwahnsinniger Präsident, der uns schon auf Augenhöhe mit dem FC Bayern sah.
Münchens Oberbürgermeister Christian Ude, zu diesem Zeitpunkt jahrelanges Mitglied im Aufsichtsrat, der um jeden Preis das Großprojekt WM 2006 in München haben wollte und dabei seinen Aufsichtsratspflichten schlicht und einfach nicht nachgekommen ist.
Die ARGE des TSV 1860, die zu dem Zeitpunkt einflussreichste Fanorganisation, die den Weg WM-Arena stets ohne Widersprüche wie die Lemminge mitgetragen haben (trotz zahlreichem Widerstand aus dem Fanumfeld!) und natürlich Uli Hoeneß als Macher des FC Bayern, dem man aber als einzigen der Genannten keinen Vorwurf machen kann – er hat stets nur die Interessen des FC Bayern verfolgt – und das mit großem Erfolg.

Wir, die Fans des TSV 1860, lehnen eine weitere Rettung mit Millionen aus den Kassen des roten Lokalrivalen grundsätzlich ab.

Wir, die Fans des TSV 1860 lehnen den Verkauf von Anteilen zur kurzfristigen Liquiditätsbeschaffung ab und stehen diesem Thema grundsätzlich abweisend gegenüber.

Wir, die Fans des TSV 1860 lehnen ein weiteres Engagement durch den Investor Nicolai Schwarzer ab. Ebenso ist für uns eine Rettung durch die Unicredit Bank, die Mutterfirma der Hypo Vereinsbank, einem Sponsor des FC Bayern nicht hinnehmbar.

Wir, die Fans des TSV 1860 sind der Überzeugung, dass das Konstrukt TSV 1860 in dieser Form nicht mehr erhaltungswürdig ist.

Wir, die Fans des TSV 1860 wollen unter diesen Voraussetzungen keine weitere Rettung mehr. Jede Rettung in der Vergangenheit hat die Lage ein Jahr später nur verschlimmert. Wie soll sich ein Verein wirtschaftlich konsolidieren, der einen seit Monaten sinkenden Zuschauerschnitt aufweist?

Wir, die Fans des TSV 1860 veranstalten auch KEINE Demonstration am Marienplatz! Dieser Aufruf ist blinder Aktionismus von Internet-Löwen, die die momentane Lage des TSV 1860 nicht verstanden haben.

Wir, die Fans des TSV 1860 wollen einen Neuanfang! Ohne Fröttmaninger Arena, ohne karrieregeile Geschäftsführer, ohne am Tropf des FC Bayern zu hängen und ohne und jeglichen Politiker, die 1860 als Selbstdarstellungszweck benutzen.

Die Vereinsführung muss akzeptieren, dass ihr Sanierungskonzept nicht im langfristigen Sinne des Vereins sein kann. So lange die momentane Vereinsführung kein Konzept für einen selbständigen TSV 1860 vorlegt und vorlebt, lehnen wir jegliche Form von finanzieller Rettung ab und sagen: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!

Es gilt also den “geordneten” Rückzug anzutreten und die überfällige Insolvenz anzumelden.
Ein Neuanfang in einer unteren Liga (möglich wären die Bayernliga oder vielleicht sogar die Regionalliga) scheint momentan die einzige Rettung der Löwen zu sein, um wieder eine eigene Identität zu finden.

Wir sind der festen Überzeugung, dass der TSV 1860 München e.V. mit der Unterstützung seiner Mitglieder und Fans und mit einer ehrlichen, sich mit dem Verein identifizierenden Vereinsführung die Rückkehr in den Profifußball schaffen wird!

Und dann gilt es alles anders zu machen:
Nie wieder in Großprojekte für die Stadt München einsteigen!
Nie wieder Politiker in den Verein lassen!
Nie wieder mit dem FC Bayern zusammenarbeiten!
Nie wieder suspekte Investoren in den Verein lassen!
Nie wieder Vermarktungsfirmen in den Verein lassen!
Nie wieder die Identität verraten, denn sie ist unser höchstes Gut!

Wir wollen 1860 – wir sind 1860

Wir bitten jeden Fanclub, der diese Erklärung unterstützenswert findet, sich hier im loewenforum oder bei unserer E-Mail-Adresse Fanszene-1860@web.de einzutragen. Auf der Mitgliederversammlung werden wir diese Erklärung dem Vorstand übergeben.

Unterschriften (bislang):

1 Cosa Nostra 1860
2 Chaoten 1860
3 Münchner Freiheit
4 Giasinga Buam
5 Blue Vikings
6 Löwenfans gegen Rechts
7 The Firm
8 Augustiner Buam
9 Gasolina Löwen
10 Rebels Of Lion
11 Sechzig München Schlagerfaschisten (ARGE-Fanclub Nr. 848)
12 Aktion X Tausend
13 Adiutores1860
14 Löwenfanclub Alt-Giesinger Löwen (ARGE-Fanclub Nr. 724)
15 Denning Beagle Boys
16 Blue Bavarian Boys 2005
17 Freunde des Sechz’ger Stadions
18 westkurve60.de
19 motörlions
20 Reihe36
21 A-Team 60 München
22 Azzuro Monaco
23 Blue Lions Forstenried 1985 (ARGE-Fanclub Nr. 273)
24 Pyromanen
25 Ammertaler Löwen (ehem. ARGE-Fanclub Nr. 780)
26 Grenzstadt-Löwen Simbach e.V.
27 Überetscher Löwen Südtirol (ARGE-Fanclub Nr. 633)
28 Blue FanatiX
29 Löwenfanclub Bad Reichenhall (ARGE-Fanclub Nr. 40)
30 Pilshahn-Löwen Giasing (ARGE-Fanclub Nr. 515)
31 INNSTADT-LÖWEN 85 Wasserburg-Schonstett
32 Löwen-Fan-Club Stadlern (ARGE-Fanclub Nr. 270)
33 Southside-Supporters
34 Commando Giesing
35 Blue Pirates Murnau (ehem. ARGE-Fanclub Nr. 659)
36 Alcoholic Lions 1988
37 Invincible Boyz
38 Hooligänse 1860
39 Giesinger Löwen (ehem. ARGE-Fanclub Nr. 269)
40 Stehhallez Rabauken
41 Löwentrio
42 Löwenstammtisch Mittl
43 Sechzig Armageddon Giesing
44 Löwen-Fanclub Glonn (ARGE-Fanclub Nr. 831)
45 Ragazzi 1860
46 Löwenstammtisch Regensburg
47 Blue fighters1860 Axtbrunn (ARGE-Fanclub Nr. 811)
48 Weiss Blau Wasserfloh Germering (ARGE-Fanclub Nr. 563)
49 gruppo dei bagnati
50 Sektion Gammelticket
51 Pogo 60
52 Amper-Loewen-Dachau (ARGE-Fanclub Nr..767)
53 Sektion SW
54 TSV 1860 – Anhängerclub “Brachttal / Hessen” 1988
55 Löwenfreunde Schöffelding
56 Dropkick Sixties
57 Blue Lions Pfaffing (ARGE-Fanclub Nr. 770)
58 New Kids Sechzig München
59 Titt’s on Tour
60 Kieferer Löwen (ARGE-Fanclub Nr. 687)
61 Sinngrund Löwen Burgsinn
62 Blue Boys Kottgeisering (ehem. ARGE-Fanclub Nr. 337)
63 Simseelöwen (ARGE-Fanclub Nr. 544)
64 Löwenfreunde Kinzigtal “Hessen” (ARGE-Fanclub Nr. 694)
65 Blue Warrior
66 Stutenseelöwen/BADEN (ARGE-Fanclub Nr. 764)
67 Fünfseenlandlöwen
68 Badenia Löwen Freiburg
69 SAALACH-LÖWEN Freilassing (ARGE-Fanclub Nr. 536)
70 Herkules-Löwen (ARGE-Fanclub Nr. 557)
71 Löwenfanclub Plattling 1978 (ARGE-Fanclub Nr. 221)
72 Pachtener Löwen Saarland
73 Löwenfreunde Gauting
74 Tifozi Monaco 1998
75 Crazy Lions Boppard / Rhein
76 Löwen-Fan-Club Monheim
77 Brühwürfel Neuhausen
78 Simsseelöwen (ARGE-Fanclub Nr. 544)
79 Blue spartans
80 Löwenpower Laufen (ARGE-Fanclub Nr. 148)
81 Meitinger Löwen (ARGE-Fanclub Nr. 745)
82 Löwenfanclub Pörnbach (ARGE-Fanclub Nr. 348)
83 Löwenfanclub Schönungen (ARGE-Fanclub Nr. 822)
84 The Blues (ehem. ARGE-Fanclub Nr. 545)
85 Fürberg-Löwen (ARGE-Fanclub Nr. 725)

März 24th 2011 Allgemein

1:0 für SOS-Kinderdorf


© Anne Wild

Update

Der Ersatztermin steht fest – Aufgrund des witterungsbedingten mehrmaligen Verschiebens des ursprünglichen Termins auf einen Dienstagabend wurde nun der 28.05.2011 – ein hoffentlich sonniger Samstag im Frühling – als Ersatztermin festgelegt. An diesem Tag spielt die U23 des TSV gegen die U23 von Greuther Fürth

Termin verlegt:
Der TSV 1860 unterstützt in dieser Saison den SOS-Kinderdorf e.V.

Der Termin wurde wegen schlechten Wetters verlegt –

Seit Saisonbeginn ziert das Logo des SOS-Kinderdorf e.V. die Trikotärmel der Löwen-U23 in der Regionalliga Süd. Auch die Mannschaften U19 und U17 werden das Logo des SOS-Kinderdorf e.V. in der kommenden Spielzeit auf den Trikot-Ärmeln tragen und sich darüber hinaus durch vielfältige Aktionen für die Kinderhilfsorganisation engagieren. Geplant sind unter anderem Besuche von einzelnen Spielern bei den SOS-Kinderdörfern sowie ein „SOS-Kinderdorf-Tag” mit freiem Eintritt für Kinder und Jugendliche der SOS-Kinderdörfer bei Heimspielen der U23.

Eintrittskarten zugunsten SOS

“Dass der TSV 1860 zu unseren Gunsten auf Werbeeinnahmen verzichtet und seine erfolgreichen Nachwuchs-Mannschaften für uns Ärmelwerbung betreiben, ist ein beeindruckender Beweis dafür, dass das soziale Engagement für den Verein eine echte Herzenssache ist. Für uns bietet sich so die Möglichkeit, auf dem Fußballfeld wahrgenommen zu werden – und darüber freue ich mich sehr”, sagt Dr. Kay Vorwerk, Geschäftsführer des SOS-Kinderdorf e.V.

Am 10. Dezember, wenn der TSV 1860 im Grünwalder Stadion gegen Memmingen antritt, unterstützen die Zuschauer nicht nur ihre Mannschaft, sondern auch SOS: “Wir erhöhen bei diesem Spiel die Eintrittspreise symbolisch um 60 Cent”, erklärt 1860-Geschäftsführer Dr. Robert Niemann, “die Summe aus diesem zusätzlichen Betrag kommt den SOS-Kinderdorf-Kindern zugute”. Die Partnerschaft zwischen SOS-Kinderdorf und dem Nachwuchszentrum des TSV 1860 vermittelt haben die “Freunde des Sechzger-Stadions”.

Quelle:sos-kinderdorf.de

© Anne Wild

Februar 12th 2011 Allgemein

@Löwenfans ohne Bock auf die Arena – AUFGEPASST ! Sa. 15.1. 13.00 (Bochum) im A1 hinter der Ostkurve, Grünwalder Str.9 –> Teffpunkt um sich gemeinsam die Löwen am TV in GIESING zu geben


Infos hier !

Januar 12th 2011 Allgemein

29.05.2010 – XXXX-Tausend

Zum vierten Mal fand zum letzten Heimspiel der Amateure die Aktion X-Tausend statt. Auf größere Werbemaßnahmen im Vorfeld wurde dieses Mal verzichtet, lediglich Mund-zu-Mund-Propaganda und Werbung im Internet wurde betrieben. Trotzdem fanden 3860 Fans den Weg auf Giesings Höhen um lautstark für die Rückkehr in die Löwenheimat zu werben. Mit einer Blocksperre in den ersten Minuten des Spiels unter dem Motto “Ohne Sechzger stirbt der TSV” wurde nochmals auf das Ansinnen hingewiesen.

Anschließend gab es in der rappelvollen und lauten Stehhalle das Pendant zum Spruchband in der leeren Halle:

so lebt Sechzig

Auch von den zahlreich angereisten Reutlingern gab es Zuspruch

Reutlingen-Spruchband

Welche Bedeutung das Sechzger für uns Fans hat wurde auch noch mal deutlich hervorgehoben:

Paradies

Grandiose Stimmung:

Merce an Alle Beteiligten! Auf gehts, weiterkämpfen!

Juni 2nd 2010 Allgemein

Wir leuchten den Weg heim

Am 17.Mai feierten Löwenfans den 150. Geburtstag Münchens großer Liebe! Ab 17.00 Uhr trafen sich Löwen in Giesings Kneipen, Boaz´n und Wirtschaften, um mit einem „Giesinger Kneipenfest“ dieses große Jubiläum zu begießen. Ab 21.00 Uhr leuchteten die Fans ihrem Verein mit einer Lichterkette rund ums Grünwalder Stadion den Weg in die Heimat.

Mai 18th 2010 Allgemein

Glückwünsche zum 150. Geburtstag

Zahlreiche Löwenfans sind unserem Aufruf gefolgt und haben ihre Glückwünsche zum Jubiläum fotografiert und eingeschickt.

Die Ergebnisse könnt Ihr hier sehen:

Mai 18th 2010 Allgemein

Giesinger Kneipenfest

17.05.2010 – Es ist soweit -

Herzlichen Glückwunsch und die besten Wünsche dem TSV!
Petrus scheint es gut mit uns zu meinen, der Himmel über Giesing ist weißblau. Viele haben dies bereits ausgenutzt um ihre Geburtstagsgrüße per Foto zu übermitteln. Lasst uns bitte weiter dafür Sorge tragen das ALLE erfahren wer heute Geburtstag hat. Fahnen, Schals und Co. platziert, wenn möglich fotografiert und ab damit an post@sechzger.posterous.com.
Das aber die Feierlichkeiten mit dem heutigen Tag mit Sicherheit nicht vorbei sein werden, darauf weist uns der Verein hin. Auf der Homepage ist ein hervorragender Aufruf für das letzte Amateureheimspiel im Sechzger platziert worden. Karten dafür gibt es ab 17:00 Uhr im Kartenhäusl am Sechzger. Und vergesst die Getränke für die durstige Kartenverkäuferin nicht.

Auf die Löwen

16.05.2010 – Neuigkeiten – Latest News – Es tickert -

Nur noch wenige Stunden dann ist es soweit, dann darf gefeiert werden und das nicht zu knapp. Und es gibt weitere Neugikeiten:

- Es wird morgen, wenn in und mit ganz Giesing 150 Jahre TSV 1860 gefeiert wird, ab 17 Uhr im Kassenhäusl/Hauptkasse Karten im VVK für das letzte Spiel der Amateure gegen Reutlingen am 29.05. geben!
- bitte denkt an die arme Kassenverkäuferin welche morgen nicht mit uns feiern kann. Versorgt sie ebenfalls mit ausreichend Getränken. LASST SIE NICHT VERDURSTEN.
- bitte die Aktion “Flagge zeigen” nicht vergessen. Fanutensilien geschnappt, ab zu einem Wahrzeichen Eurer Stadt und das ganze dann in digitaler Form festgehalten. Schickt die Fotos dann bitte an 150Jahre@sechzig-muenchen.de oder aber post@sechzger.posterous.com mitsamt Geburtstagsgruß und wir laden sie dann hoch. Mehr dazu auch auf unserer Homepage unter “Flagge zeigen”. Die ersten Schnappschüsse sind übrigens bereits da, aber vorher gratulieren bringt ja bekanntlich Unglück. Merce für die Bilder, sind sehr gelungen

14.05.2010 – Flagge zeigen

Am 17.Mai 2010 wird der großartige TSV 1860 München offiziell 150 Jahre alt!

Wir haben lange überlegt: Wie kann man einem Verein dieser Dimension, mit 20.000 Mitglieder rund um den Erdball zum Geburtstag gratulieren? Was kann ein einzelner Fan tun, um zu zeigen, dass er Anhänger von Münchens großer Liebe ist?

Wir alles sind Münchens große Liebe!

Wir alle erfüllen Münchens großer Liebe am Montag einen Herzenswunsch und werden zeigen, wo überall das Herz für diese Liebe schlägt!

Liebe Löwen,

am Montag morgen packt jeder seine Sechzgerfahne oder einen Schal, ein Transparent oder ein Trikot und hängt es aus dem Fenster. Lasst den Nachbarn, den Arbeitskollegen, den Rentnern hinter einem im Auto wissen wen man an diesem Tag feiert!

Jeder soll seine Sechzgerfahne aus seinem Fenster hängen! Ganz München, Ganz Oberbayern, Ganz Bayern – die ganze Welt soll wissen wer Geburtstag hat!

Raus mit den Fahnen und Flagge zeigen – am Montag ab Sonnenaufgang soll alles in weiß-blau erstrahlen!

Wir bieten ein besonderes Special an: Fotografier deine Gratulation, fotografier deinen Arbeitsplatz, deinen Spezl, den Ort an dem du dich gerade mit Löwenschal rumtreibst und schicke dein Foto an 150Jahre@sechzig-muenchen.de. Das Foto wird am Geburtstag selbst noch auf www.zurueck-ins-sechzger.de hochgeladen. Lasst uns eine Bibliothek an Gratulationen füllen!

Wenn du unterwegs sein solltest: Fotografier einen berühmten Ort, eine Sehenswürdigkeit, eine Statue, das Kolosseum, deine Spezl vor der Miss Brasil – fotografier alles mit dem Geburtstagskind!

Wenn du 1860 München zum Geburtstag gratulieren willst, dann pack deine Fahne und häng sie aus dem Fenster! Zeig ALLEN, wer Münchens große Liebe ist!

13.05.2010 – News

Gigantisch!

Im Rahmen unserer ständig laufenden Gespräche mit Wirten, Wirtschaften und den Einwohnern Giesings hat sich nach der offiziellen “Anmeldefrist” ein zusätzlicher Wirt bereits erklärt, bei dem Spaß mit zu machen.

Im “Lucullus”, einer wirklich empfehlenswerten Wirtschaft mit griechischen Spezialitäten am südlichen Hans-Mielich-Platz in Untergiesing bekommt jeder, der als Sechzgerfan erkennbar ist, einen Schnaps geschenkt!

Das Lucullus liegt hervorragend für eine Tour, startend vom Bierlaboratorim Richtung Sechzgerstadion und ist für seine Schmanker bekannt. ES gibt einen netten Biergarten mit Weinreben.

Da wir es wohl nicht mehr schaffen das Lucullus aufgrund der anstehenden Geburtstagswoche entsprechend zu bewerben bitten wir um gesonderte Aufmerksamkeit!

Wir bedanken und Recht herzlich!

12.05.2010 – News

Es gibt Neuigkeiten. Die Genehmigung für die Demo ist da, vielen Dank an KVR und PI23 für die bisher sehr gute Zusammenarbeit. Zum Giesinger Kneipenfest wird es Sonderaktionen der Wirte geben. In der Kneipenliste findet ihr die Kneipen samt Adresse und Sonderaktion.

Bar … Bajani – Pilgersheimer Straße 70 -> Flaschenbier EUR 2,-, Schnaps EUR 1,-
Bierlaboratorium – Birkenau 5 -> 150Jahre-Bier für 150 cent
Giaßinger – Pilgersheimer Straße 54 -> Goaßmaß EUR 6,- ,10 Schnaps EUR 18,60
Maibaumstüberl – Obere Weidenstraße 1 -> ab 17 Uhr gibt es 60 Liter Freibier und a Brotzeit

Wir halten Euch auf dem Laufenden…

Mai 17th 2010 Allgemein

24.04.2010 – Löwenfans kapern die Radlnacht

Zum Sechzger kommt man auch mit dem Rad – Wir fahren schon mal vor -
Erneut wussten Löwenfans eine öffentliche Veranstaltung zu nutzen um Werbung in eigener Sache zu betreiben. 120 Fans schwangen sich auf ihre Drahtesel und begleiteten lautstark den Zug um den Altstadtring um für den Umbau des Städtischen Stadions an der Grünwalder Straße zu demonstrieren.

Für den Start einer Fahrrad-Kampagne sperrte die Stadt München am Abend des 24. April 2010 den Altstadtring teilweise für den Autoverkehr. Den Fahrradfahrern, die sich auf die Tour um den Ring begaben schloss sich jedoch auch ein Pulk an Löwenfans an. Von Beginn an wusste dieser die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Lautstark wurde nochmals in Erinnerung gerufen, dass der gemeine Löwenfan weiterhin hinter den Umbauplänen für das Grünwalder Stadion steht und sich auch von der ablehnenden Haltung der Stadtspitze zu diesem Thema nicht unterkriegen lässt.

Seinen Höhepunkt fand der ebenso friedliche wie lautstarke Protest in einem kurzen Halt am Isartor. Dort schlossen sich den 120 Fahrradfahrern noch 80 Löwenfans ohne Veloziped an. Mit Spruchbändern, hochgehaltenen Fahrrädern und Gesängen wurde die Aufmerksamkeit nochmals auf sich gezogen. Im Anschluss ging es dann, getreu dem Motto „Wir fahren schon mal vor“, im Konvoi den Giesinger Berg hinauf gen Heimat der Löwen.

Erneut zeigte sich das der Kampf für die endgültige Rückkehr in die Heimat noch längst nicht vorbei ist. Die Stadionkommission, welche in beeindruckender Weise aufgezeigt hat das ein profitauglicher Umbau machbar ist, genießt weiterhin mit Ihren Plänen unsere vollste Unterstützung. Weitere öffentlichkeitswirksame Aktionen werden folgen.

April 24th 2010 Allgemein

20.04.2010 – Flashmob am Marienplatz

Bevor endgültig alle Lichter ausgehen – Zurück ins Sechzgerstadion!

Mit einer “Flashmob”- Aktion demonstrierten rund 300 Fans des TSV München von 1860 am Samstag, den 27.03.2010, im Rahmen der Earth Hour für den Umbau des Stadions an der Grünwalder Straße.

Friedlich und unüberhörbar setzten wir beim Demonstrationszug der Earth Hour am Marienplatz ein deutliches Zeichen, dass der Kampf um ein umgebautes Sechzger Stadion zumindest für uns Fans noch lange nicht beendet ist.

Die Stadionkomission hat in beeindruckender Weise aufgezeigt, dass es halt doch geht, wenn es nur gewollt wäre. Das Konzept wurde vergangenen Dienstag von der Stadt München aus fadenscheinigen Gründen abgelehnt. Die Ablehnung erweckte dabei eher den Eindruck einer Entscheidung aus politischen, denn aus Machbarkeitsgründen.

Die Fans des TSV 1860 werden den Kampf um ein eigenes Stadion, das die Zukunft des Münchner Traditionsvereins sichern würde, mit dieser Auftaktveranstaltung verstärkt aufnehmen. Es muss endlich allen klar gemacht werden das der TSV 1860 München in der Arena nicht überlebensfähig ist.
Weitere öffentliche Aktionen werden folgen.

Das Sechzgerstadion gehört zu Sechzig, so wie Sechzig zu München gehört!

April 20th 2010 Allgemein